Unter der künstlerischen Gesamtleitung von Christof Cremer entstehen Gestaltungskonzepte für Museen und Ausstellungen sowie Installationen innerhalb von Ausstellungen. Museen sind hier im besten Sinne theatrale Orte. In Theater und Museum werden Geschichte und Geschichten erzählt, es sind Orte der Präsentation und der Repräsentation. Die Aufgabe eines Bühnenbildners – genau wie die Aufgabe eines Raumgestalters – ist es, Inhalte in Formen zu übersetzen und dadurch erzählende Räume zu schaffen. Auf der Bühne stehen Sänger:innen, Schauspieler:innen oder Tänzer:innen im Zentrum, im Museum sind es die Ausstellungsobjekte. Darsteller:innen und Objekte wollen und müssen ins rechte Licht gerückt werden. Die Räume sind dazu da, ihnen die gewünschte Aura zu verschaffen bzw. sie so zu unterstützen, dass sie ihre eigene Aura entfalten können; damit das Spiel zwischen den Objekten und den Betrachtenden beginnen kann, die Objekte ihre Geschichte erzählen können und die Besucher:innen das Museum bereichert wieder verlassen.
Im Atelier Cremer entstehen ganzheitliche Konzepte für temporäre und dauerhafte Ausstellungen, Rauminszenierungen, Besucherzentren sowie Leit- und Orientierungssysteme. Der Schwerpunkt liegt auf der dramaturgischen Auseinandersetzung mit Ausstellungsinhalten und Markenwelten. Unsere Konzepte umfassen die Gestaltung des gesamten Auftritts, inklusive Design von Plakat, Werbemitteln und Merchandisingprodukten.
„Museum – ein theatraler Raum“
Café Landtmann bei Nacht
"Café Landtmann bei Nacht"
Auftraggeber:
Querfeld´s Wiener Kaffeehaus GmbH
Berndt Querfeld
Eröffnung: 10.4.2026
Künstlerische Leitung: Christof Cremer
Illustrationen: Atelier Christof Cremer / Jovan Sertic
Art Direction & Motion Graphics: ZONE Media GmbH
Media Technology: 7reasons GmbH
Projektsteuerung/Koordination: Derenko GmbH
Fotos: Moritz Scheer
Video: Inszenierung des Café Landtmann zur stimmungsvollen Abendlocation
https://youtu.be/UuMkj_AKxIA
100 Jahre Burgenland
in der Friedensburg Schlaining, Stadtschlaining
15. August 2021
Wir jagen … im Salzkammergut
Marmorschlössl Bad Ischl, Kaiservilla Bad Ischl
13.5.2023 – 31.10.2023
Schon in der Antike stand Artemis als Göttin der Jagd mit Pfeil und Bogen Jägern und Tieren schützend zur Seite. Trotzdem war das Jagdwesen jahrhundertelang eine Männerdomäne. Bis jetzt, denn in den vergangenen zehn Jahren hat sich die Anzahl der Jägerinnen in Österreich nahezu verdoppelt. Ja, Girls hunt too, aber anders und mit viel medialer Präsenz. Hier entdeckt eine neue Generation eine traditionelle Kulturtechnik und pflegt ein wertvolles Brauchtum – und prägt ein modernes Verständnis der Jagd, das Naturschutz, Artenschutz und Wildpflege als Lifestyle entdeckt hat.
Die Ausstellung Wir jagen … im Salzkammergut gibt einen Überblick über die Geschichte der Jagd in der Region, von Jagdritualen über Jagdkleidung bis zu Jagdmusik.
Grafische Gestaltung: Julia Oppermann
Künstlerische Gesamtleitung und Gestaltung: Christof Cremer
Fotos: Michael Maritsch
Synagoge Schlaining
in der ehemaligen Synagoge Schlaining, Stadtschlaining
30. März 2022
Ehemalige Synagoge Stadtschlaining
Mit dieser restaurierten Synagoge wurde ein Ort der Mahnung und Erinnerung aber auch ein Ort des Dialogs, der Neugierde und des „sich-neu-Kennenlernens“ geschaffen.
Die nun fertiggestellte Dauerausstellung beleuchtet die Entwicklung der jüdischen Gemeinde Stadtschlaining. Durch die ausgestellten Objekte und Texte wird jüdisches Leben, gewesenes, vernichtetes, aber auch heute gelebtes Sein, hier im Burgenland – wie auch der jüdischen Welt – präsentiert und nähergebracht.
Zentrales Element der Ausstellung ist die symbolische Form eines Davidsterns. Der Davidstern besteht aus sechs dreieckigen schwarzen Vitrinensäulen. Ein schwarzer Davidstern. Aber die Vitrinen leuchten - und somit leuchtet der Stern. Ein leuchtender Stern, der das jüdische Leben, historisch und heutig präsentiert. Ein leuchtender Stern für die Hoffnung auf eine leuchtende gemeinsame Zukunft im Verstehen.
Die ehemalige Synagoge beherbergt auch einen Ort des Gedenkens und der Erinnerung an die 1938 vertriebene und vernichtete jüdische Bevölkerung des Südburgenlandes. Der Leitgedanke „Dem Abwesenden Raum geben“ wird in Form einer fragmentarischen, stilisierten Rekonstruktion der Innenraumeinrichtung – als schwarzer Schatten – umgesetzt. Es geht um eine Wiederherstellung des räumlich-synagogalen Sinnzusammenhangs und um eine Rückführung in die Geschichte der Synagoge und der jüdischen Bewohnerinnen und Bewohner Stadtschlainings. Indem die Namen und Lebens-, Leidens- und Todesdaten der letzten Jüdinnen und Juden in die Bänke eingraviert sind, werden die Menschen und ihre individuelle Geschichte zurück nach Stadtschlaining gebracht. Damit sind sie der Auslöschung durch die Nationalsozialisten entrissen. Die Erinnerung an sie, an ihre Geschichte und an ihr Schicksal bleibt wach. Es gibt für die Opfer keinen Grabstein mit ihrem Namen. Jetzt, wo ihr Name in ehrendem Andenken in der Synagoge steht, dient die Installation als Grab- und Gedenkstein. Die Installation entzieht sich jeder Funktionalität und jedem Naturalismus, sie will nicht praktisch sein. Sie ist schwarz. Schwarz als Schatten, Schatten der Vergangenheit und Schatten des Schmerzes, als Ahnung dessen, was hier einmal war.
Damit ein solcher Ort entstehen kann, der informiert und berührt, dafür braucht es Menschen, die miteinander eine Vision entwickeln und verwirklichen und die intensiv und mit Leidenschaft zusammenarbeiten. Die zuständigen Institutionen des Landes Burgenland, die Leihgeberinnen und Leihgeber ebenso wie die israelitische Kultusgemeinde Graz, die israelitischen Kultusgemeinde Wien, LIKRAT, Misrachi Österreich sowie das Österreichische Jüdische Museum Eisenstadt und das Landesmuseum Burgenland.
Nicht zuletzt gilt der Dank dem Team rund um Mag. Norbert Darabos für das Vertrauen, das sie in meine Idee und Konzeption gesetzt haben! Und Prof. (FH) Mag. Awi Blumenfeld von der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, der als wissenschaftliche- und jüdische Begleitung, das Projekt mit viele Leidenschaft betreut hat.
Auszüge aus Ausstellungs-Impressum:
Vorsitzender Lenkungsausschuss 100 Jahre Burgenland: Landeshauptmann Mag. Hans Peter Doskozil
KBB – Kultur-Betriebe Burgenland GmbH, Franz Schubert-Platz 6, 7000 Eisenstadt
Standort Friedensburg Schlaining
Geschäftsführung: DI Barbara Weißeisen-Halwax
Projektmanagement und Gesamtkoordination: Mag. Tanja Stacherl, Christoph Langecker
Wissenschaftliche Schirmherrschaft und Standortleitung: Mag. Norbert Darabos
Kuratierung: Mag. Christof Cremer
Wissenschaftliche & Jüdische Begleitung: Prof. (FH) Mag. Awi Blumenfeld
Ausstellungsgestaltung, Künstlerische Leitung und Gestaltung: Mag. Christof Cremer
Mitarbeit Entwurfsplanung: Mag. Franz Ehn
Detailplanung Ausschreibung Örtliche Bauaufsicht: RIGEWA Riedner Gepp Waldhör Architekten ZT GmbH, Arch. Dipl. Ing. Matthias Riedner
Multimedia: ZONE Media GmbH
Grafische Gestaltung: DI Julia Oppermann
Illustration: Jovan Sertić
Bauliche Ausstattung, Ausstellungsbau, Vitrinen und Szenografie: Winter Artservice
Projektleitung: Benjamin Reichert und Herbert Herl
Medientechnik: Winter Artservice und cat-x exhibitions Prix KG
Projektleitung: Florian Prix
Arthandling: vienna arthandling
weitere Informationen
ORF: Burgenland Heute - Beitrag zur Eröffnung der Synagoge
Klima & Ich
im Museum Niederösterreich, St. Pölten
Haus für Natur
vom 22. März 2020 bis 29. August 2021
KuratorInnen: Therese Christine Brandl, Tino Blondiau, Erich Steiner
Künstlerische Gesamtleitung und Gestaltung: Christof Cremer
Grafische Gestaltung: Julia Oppermann
Weitere Informationen...
Plakat: Museum Niederösterreich St. Pölten
Photos: Daniel Hinterramskogler
Stonehenge
in MAMUZ Museum Mistelbach
Ausstellungseröffnung 20.03.2016
Geschäftsführung MAMUZ: Matthias Pacher
Wissenschaftliche Gesamtleitung: Dr. Wolfgang Neubauer, Julian Richards
Künstlerische Leitung und Gesamtgestaltung: Christof Cremer
Künstlerische Raum- und Ausstellungsgraphik: Julia Oppermann
Projektleitung Ausstellungsproduktion: Matthias Pacher
Weitere Informationen
© Photos: MAMUZ / Niki Gail
Informationspavillion Festspielbezirk Salzburg 2030
Künstlerische Gestaltung eines Informationspavillions
für den Festspielbezirk Salzburg 2030
Eröffnung: 28.06.2024
Auftraggeber: Clavis Kommunikationsberatung
Künstlerische Gesamtleitung und Gestaltung: Christof Cremer
Grafische Gestaltung: Julia Oppermann
Photos: Jan Friese
Der Ring des Nibelungen
zu Der Ring des Nibelungen von Richard Wagner
Oper Köln
26. September 2021
Am 26. September 2021 hatten nicht nur "Das Rheingold" und "Die Walküre" in Saal II Premiere sondern es wurde auch die Ausstellung über diesen Ring eröffnet. Ich durfte die Ausstellung konzipieren, gestalten und mit dem Team der Oper Köln gemeinsam realisieren. Die Ausstellung hat mehrere Funktionen.
1. sie dokumentiert, dass die Oper Köln unter der Intendanz von Dr. Birgit Meyer große Investitionen in die Kinderoper getätigt hat.
2. sie zeigt wie die szenische und musikalische Fassung angelegt und welches Regie- und Ausstattungskonzept hier zu Grunde liegt.
3. sie zeigt den künstlerischen Entwicklungsprozess der vier Produktionen.
4. sie zeigt wie Theater von der Idee bis zur Umsetzung funktioniert, durch alle Stufen.
5. sie zeigt die Arbeit der wunderbaren Abteilungen der Bühnen Köln
6. nicht zu Letzt ist auch ein Zeichen der Wertschätzung an die Abteilungen, deren Arbeit transparent gemacht wird.
Jedes einzelne Objekt der Ausstellung erzählt eine inhaltliche Geschichte, aber jedes Objekt zeigt auch die große fachmännische, kunsthandwerkliche, künstlerische Qualität der Gewerke der Bühnen Köln, jeder einzelne Abend der Tetralogie erzählt von der großen Umsicht, Fürsorge und Professionalität auf allen Ebenen!
Künstlerische Gesamtleitung und Gestaltung: Christof Cremer
Entwurf: Christof Cremer
Photos: Paul Leclaire
Bühnenbildvisualisierungen in der Ausstellung: Christopher Gruber
Kostümillustrationen in der Ausstellung: Andrea Költringer
Modellbau: Alice Dal Bello und Alexander Harvey
Lebenslust und Totentanz
Ausstellung in der Kunsthalle Krems
vom 18. Juli 2010 bis 07. November 2010
Kuratoren: Wolfgang Schoppmann, Hans-Peter Wipplinger
Ausstellungsarchitektur: Christof Cremer
© Bild: Shades of Olympus, Terry Rodgers
Große Gefühle
in der Kunsthalle Krems
vom 10. März 2013 bis 30. Juni 2013
Kurator/innen: Brigitte Borchhardt-Birbaumer, Irene Calderoni, Sylvia Ferino-Pagden, Hans-Peter Wipplinger
Ausstellungsarchitektur: Christof Cremer
Weitere Informationen
© Bild: Maurizio Cattelan, Bidibidobidiboo, 1996 Installationsansicht
aus: VBK Wien, 2012, Courtesy Fondazione Sandretto Re Rebaudengo, Collection Torino
Kiki Kogelnik
in der Kunsthalle Krems
vom 14. Juli 2013 bis 06. Oktober 2013.
Kurator(innen): Brigitte Borchhardt-Birbaumer, Hans-Peter Wipplinger
Ausstellungsarchitektur: Christof Cremer
Weitere Informationen
Kiki Kogelnik, It Hurts with a Tool, 1975-76
© Kiki Kogelnik Foundation, Wien/New York 2013
Landesausstellung Niederösterreich 2013
in Poysdorf und Asparn
vom 27. April bis 03. November 2013
Auftraggeber
Schallaburg Kulturbetriebsges.m.b.H.
Künstlerische Leitung
Christof Cremer
>> Text zur Ausstellungsgestaltung Download (pdf)
Mitarbeit Entwurfsplanung:
DI Tobias Colz
Ausstellungsgrafik / Katalog:
DI Julia Oppermann
Detailplanung, Bauaufsicht:
Baukultur – Bmst. Ing. Renate Scheidenberger, DI Martin-Johannes Pecha
Yoko Ono. half-a-wind-show
in der Kunsthalle Krems
vom 20. Oktober 2013 bis 23. Februar 2014
Kurator: Hans-Peter Wipplinger
Ausstellungsarchitektur: Christof Cremer
Weitere Informationen...
Yoko Ono, Walking on Thin Ice, 1981, Videostill, © Lenono Photo Archive, 2013
Richard Wagner und die Wiener
Installation im Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek
vom 23. November 2012 bis 10. Februar 2013
Ausstellungsgestaltung: Christof Cremer
Weitere Informationen
© Fotos: Österreichische Nationalbibliothek/APA-Fotoservice/Hinterramskogler
Wien
2013 jährt sich der Geburtstag Richard Wagners zum 200. Mal. Zum Auftakt des Jubiläumsjahres zeigt die Österreichische Nationalbibliothek im Prunksaal die Ausstellung Geliebt, verlacht, vergöttert. Richard Wagner und die Wiener. Am 22.11.2012 eröffneten Generaldirektorin Johanna Rachinger, Kurator Thomas Leibnitz und der Vorstand der Wiener Philharmoniker Clemens Hellsberg feierlich die große Schau zu Ehren des populären wie umstrittenen Komponisten.
800 Jahre St. Michael
in der Michaelerkirche, Wien
03. Oktober 2021
Konzept, Gestaltung und Produktionsleitung: Christof Cremer
Wissenschaftliche Beiträge: Mag. Dr. Günther Buchinger, Herbert Wittine, Mag. Dr. Franz Kirchweger, PD Dr. Johannes Feichtinger, Dr. Johann Heiss, Dr. Viktor Böhm, Mag. Oskar Terš, Univ.Doz. Mag. Dr. Herbert Karner, Dr. Paulus Rainer, Dr. Katja Schmitz-von Ledebur, MMag. Manuel Schuen,
weitere Informationen
Fotos: Barbara Pálffy
Berlinde De Bruyckere
im Leopold Museum, Wien
vom 08. April bis 04. Juli 2016
Kurator(inn)en: Stephanie Damianitsch
Ausstellungsarchitektur: Christof Cremer
Weitere Informationen...
© Fotos: Mirjam Devriendt
Wilhelm Lehmbruck
im Leopold Museum, Wien
vom 08. April bis 04. Juli 2016
Kurator(inn)en: Hans-Peter Wipplinger
Ausstellungsarchitektur: Christof Cremer
© Fotos: Lehmbruck Museum, Duisburg
Carl Spitzweg – Erwin Wurm
im Leopold Museum, Wien
vom 25. März bis 19. Juni 2017
Kuratoren: Hans-Peter Wipplinger
Ausstellungsarchitektur: Christof Cremer
Weitere Informationen...
Fotos: Carl Spitzweg - der Bücherwurm
Fremde Götter
im Leopold Museum, Wien
vom 23. September bis 9. Jänner 2017
Kuratoren: Erwin Melchardt, Ivan Ristić
Ausstellungsarchitektur: Christof Cremer
Weitere Informationen...
Fotos: Leopold Museum Wien
Pipilotti Rist
in der Kunsthalle Krems
vom 22. März bis 28. Juni 2015
Kurator(inn)en: Stephanie Damianitsch, Hans-Peter Wipplinger
Ausstellungsarchitektur: Christof Cremer
Weitere Informationen...
Foto: Lisa Rastl
150 Jahre Linz AG
Auftraggeber: Gesellschaft für Erlebnismarketing
Kunde: Linz AG, Linz
© Entwurf: Christof Cremer, Fotos: Albert Hönes
Richard Strauss – 100 Jahre Rosenkavalier.
im Prunksaal der österreichischen Nationalbibliothek
vom 6. November 2010 – 6. März 2011
„Wie alles in dem Stück – zugleich echt und erfunden….“
Konzeption zur Rauminstallation: Christof Cremer
In der Oper „Der Rosenkavalier“ von Richard Strauss, basierend auf dem Libretto von Hugo von Hoffmannsthal, bildet die Selbsterkenntnis der Hauptfigur, der Feldmarschallin, über die eigne Vergänglichkeit, das zentrale Motiv. Als Handlungsort wird vom Librettisten Wien angegeben und als Handlungszeit die ersten Regierungsjahre von Kaiserin Maria Theresia. Das stimmt ungefähr mit der Bauzeit des Prunksaals überein; somit könnte der Prunksaal einer der Handlungsorte der Oper sein. In der Mitte des Prunksaals wird um die Skulptur Kaiser Karls ein verspiegeltes Podest gebaut. Der Podestrand ist mit allen Figurinen von Alfred Roller zur Uraufführung des Rosenkavaliers bestückt. Auf dem verspiegelten Podest werden vier Personenkonstellationen nachgestellt. Es handelt sich hierbei um die vier zentralen Szenen der Oper. Die Figuren drehen sich um sich selbst, der Betrachter sieht zum einen die Rollersche Figurine und dann sieht er sich selbst, denn die Rückseite jeder Figur ist ebenfalls verspiegelt. Der Betrachter kann in die Charaktere der Oper schlüpfen und gleichzeitig kann er die Selbsterkenntnis der Feldmarschallin nachvollziehen. Der Betrachter wird so zum Mitspieler. Auch wird der barocke Raum im Podest gespiegelt und bildet gleichsam Bühnenbild. Wie bei einer Spieluhr wird die Bewegung der Figuren von einem Walzer aus dem Rosenkavalier als Hintergrundmusik unterlegt.
© Visualisierung: Tobias Colz, Entwurf: Christof Cremer
Von Engeln & Bengeln
Ausstellung in der Kunsthalle Krems
vom 06.März 2011 bis 03. Juli 2011.
Kuratoren: Nicole Fritz, Hans-Peter Wipplinger
Ausstellungsgestaltung: Christof Cremer
Für weitere Informationen bitte hier klicken.
©Bild: Katalogcover zur Ausstellung: Französische Schule, Porträt einer Prinzessin in weißem Kleid mit einer Taube.
Francis Picabia. Retrospektive
in der Kunsthalle Krems
vom 15.Juli 2012 bis 04. November 2012.
Kurator: Hans-Peter Wipplinger
Ausstellungsarchitektur: Christof Cremer
Weitere Informationen
© Bild: Francis Picabia, Femme nue, ca. 1942, Ursula Hauser Collection, Switzerland
© Foto: Stefan Altenburger Photography Zürich
aus: VBK, Wien 2012
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