Die von Christof Cremer entworfenen abstrakten Bühnenbilder sind Denkräume und bieten für Regisseur:innen eine enorme Vielfalt an Bespielmöglichkeiten. Seine Bühnenkonzepte sind immer „erzählende Räume“ – sie ermöglichen, unterstützen und beflügeln das Spiel. Es sind Räume, die sowohl durch abstrakte Leere als auch barocke Üppigkeit sprechen und erlebbar werden.
„Meine Tätigkeit als Kostümbildner sehe ich ähnlich wie die eines Bildhauers; der Hauptgedanke ist die Erschaffung einer dreidimensionalen Form der Figur, als Ausdruck ihres Charakters. Meine Kostümideen entspringen meist der Isolierung einer historischen Silhouette. Die Kostüme sind nicht nur Bekleidung auf der Bühne – sie sind Teil des Ganzen, Teil der Handlung. Gedachte Hüllen, mit denen gespielt wird und die – wie die Bühnenräume – bespielt werden, die zusammen mit der darstellerischen Kraft von Sänger:innen, Schauspieler:innen oder Tänzer:innen Charaktere offenbaren, eine Bewegung innehaben und zugleich Überraschungen bergen. Das Ziel meiner Arbeit ist es, jenen magischen Moment spürbar zu machen, in dem Musik, Darstellung, Raum und Kostüm im Kopf der Zuschauer:innen zu einem Ganzen vereint werden. Für mich ist das Publikum Teil des Spiels und der theatralen Szenerie. Ähnlich wie in der Religion interessiert mich am Theater, der Punkt wo Wissen in Ahnen, Spüren, Erahnen und Glauben übergeht. Perfekte Theatermomente sind jene, bei denen Fühlen das Denken ersetzt, und man doch alles versteht.“
„Mythen immer neu erzählen – magische Momente möglich machen“
Salomé
basierend auf dem gleichnamigen Drama von Oscar Wilde
Opéra National Capitole Toulouse
Premiere: 22. Mai 2026
Musikalische Leitung: Frank Beermann
Inszenierung: Matthias Goerne
Bühnenbild: Hernán Peñuela
Kostüme: Christof Cremer
Licht: Vinicio Cheli
Choreographie: Beate Vollack
Besetzung:
Salome: Nicole Chevalier/ Florina Stucki; Johanaan: Jerome Boutillier; Herodes: Nikolai Schukoff; Herodias: Sophie Koch; Narraboth: Favien Hyon; ein Page: Floriane Hasler; 1. Jude, Damien Bigourdan; 2. Jude Emmanuel Hasler; 3. Jude Alfredo Poesina; 4. Jude: Zachary McCulloch; 5. Jude und Kappadozier: Baptiste Bouvier; 1. Soldat: Julien Véronèse; 1. Nazarener und 2. Soldat Matthieu Toulouse; 2. Nazarener: Hun Kim; eine Sklavin: Katharina Semmelbeck
© Copyright: Photographs by Cosimo Mirco Magliocca
https://www.mircomagliocca.com/
Opéra National Capitol Toulouse
https://opera.toulouse.fr/
Der Ignorant und der Wahnsinnige
Festspiele Reichenau
Premiere: 21. Juli 2024
Regie: Hermann Beil
Kostüm- und Bühnenbild: Christof Cremer
Licht: Marcus Loran
Dramaturgie: Angelika Messner
© Fotos: Barbara Palfy
Besetzung:
Königin der Nacht: Julia Stemberger
Vater: Martin Schwab
Doktor: Stefan Jürgens
Frau Vargo: Therese Affolter
Kellner Winter: Dirk Nocker
Link Festspiele Reichenau:
https://www.festspiele-reichenau.at/de/spielplan/der-ignorant-und-der-wahnsinnige/3088
Der böse Geist Lumpazivagabundus oder das liederliche Kleeblatt
Von Johann Nepomuk Nestroy
Festspiele Reichenau
Premiere: 04. August 2024
Regie: Robert Meyer
Kostüm- und Bühnenbild: Christof Cremer
Licht: Friedrich Rom
Musik: Helmut Thomas Stippich
Dramaturgie: Angelika Messner
© Fotos: Barbara Palfy
Besetzung:
Leim, ein Tischlergesell: Thomas Frank
Zwirn, ein Schneidergesell: Florian Carove
Knieriem, ein Schustergesell: Robert Meyer
Lumpazivagabundus: Sebastian Wendelin
Stellaris/ Pantsch/Hobelmann/Hackauf: Franz Xaver Zach
Fortuna/ Gertraud/Signora Palpiti: Brigitte Kren
Brillantine/Peppi/Laura: Elisabeth Schwarz
Amorosa/ Sepherl/ Anastasia/Camilla: Veronika Glatzner
Mystifax/Strudl/Ein Maler: C.C. Weinberger
Hilaris/Bedienter: Julius Dörner
Fludribus/ Fassel/Herr von Windwachl: Johannes Deckenbach
Picksüßes Hölz´l: David Stippich
Kontragitarre: Maria Stippich
Link Festspiele Reichenau:
https://www.festspiele-reichenau.at/de/stuecke/lumpazivagabundus/1252
Die Präsidentinnen
Von Werner Schwab
Festspiele Reichenau
Premiere: 07. Juli 2023
Inszenierung: Cornelia Maria Rainer
Kostüm- und Bühnenbild: Christof Cremer
Licht: Friedrich Rom
Dramaturgie: Angelika Messner
Besetzung:
Erna: Maria Happel
Grete: Johanna Arrouas
Mariedl: Therese Affolter
© Fotos: Barbara Palfy
Link Festspiele Reichenau:
https://www.festspiele-reichenau.at/de/spielplan/die-praesidentinnen
Einen Jux will er sich machen
Von Johann Nepomuk Nestroy
Festspiele Reichenau
Premiere: 01. Juli 2023
Regie: Robert Meyer
Kostüm- und Bühnenbild: Christof Cremer
Licht: Friedrich Rom
Musik: Miloš Todorovski
Dramaturgie: Angelika Messner
Besetzung:
Robert Reinagl: Zangler, Gewürzkrämer
Alexandra Schmidt: Marie, dessen Nichte
David Oberkogler: Weinberl, Handlungsdiener
Paula Nocker: Christopherl, Lehrjunge
Elfriede Schüsseleder: Frau Gertrud, Wirtschafterin
Robert Meyer: Melchior, ein Hausknecht
Kaspar Simonischek: August Sonders
Karin Lischka: Madame Knorr, Modehändlerin
Maxi Blaha: Frau von Fischer, Witwe
Mercedes Echerer: Fräulein von Blumenblatt
Philipp Stix: Kraps/Brunninger/Kellner
C.C. Weinberger: Hupfer/Lohnkutscher/Rab
Katharina Elisabeth Stefan: Philippine/Lisette
© Titelbild: Illustration Jovan Sertic
Link Festspiele Reichenau:
https://www.festspiele-reichenau.at/de/spielplan/einen-jux-will-er-sich-machen
Toybox
Oper Köln
Premiere: 09.Februar 2019
Musik: Sven Kacirek
Choreographie und Inszenierung: Johnny Lloyd
CO - Choreographie: Marion Zurbach
Kostüm- und Bühnenbild: Christof Cremer
Licht: Philipp Wiechert
Weitere Informationen
© Entwurf: Christof Cremer
© Photos: Paul LeClaire
La voix humaine
Monooper von Francis Poulenc
In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Landestheater Coburg
Premiere: 13. Mai 2017
Musikalische Leitung: Hannes Krämer
Inszenierung: Tobias Materna
Kostüm- und Bühnenbild: Christof Cremer
weitere Informationen / Aufführungstermine
© Entwurf: Christof Cremer, Visualisierung: Boris Pavlovski
Vivaldi – Die fünfte Jahreszeit
Libretto von Angelika Messner
Volksoper Wien
Premiere: 3. Juni 2017
Musikalische Leitung: Christian Kolonovits
Inszenierung: Robert Meyer
Kostüm- und Bühnenbild: Christof Cremer
Choreographie: Florian Hurler
Die Kluge
Oper Köln
Premiere: 13. März 2016
Musikalische Leitung: Rainer Mühlbach
Inszenierung: Brigitta Gillessen
Kostüm- und Bühnenbild: Christof Cremer
weitere Informationen / Aufführungstermine
Video / Die Kluge / Oper Köln
© Fotos: Paul Leclaire, Steffen Cremer
Lohengrin – Coburg
Landestheater Coburg
Premiere: 23.02.2014
Opéra de Rouen
Premiere: 31.01.2015
Opéra de Rennes
Premiere: 13.05.2015
Musikalische Leitung: Roland Kluttig
Regie: Carlos Wagner
Bühnenbild: Rifail Ajdarpasic
Kostüm: Christof Cremer
Lichtgestaltung: Christophe Pitoiset
Video zur Produktion
© Probenfoto: Rifail Ajdarpasic
Hänsel und Gretel
Landestheater Coburg
Premiere: 06. Dezember 2014
Musikalische Leitung: Anna-Sophie Brüning
Regie: Jean Renshaw
Kostüm- und Bühnenbild: Christof Cremer
weitere Informationen / Aufführungstermine
© Foto: Christof Cremer
NJK 2012 – Brennende Liebe
von Josef Strauss
Aufführung: 2012
Musikalische Leitung: Mariss Jansons
Choreographie: Davide Bombana
Kostüme für die Balletteinlagen: Christof Cremer
© Fotos: ORF/Pichlkostner
NJK 2009 – Schatz Walzer
von Johann Strauss (Sohn)
Aufführung: 2009
Musikalische Leitung: Daniel Barenboim
Choreographie: Vladimir Malakhov
Kostüme für die Balletteinlagen: Christof Cremer
© Fotos: ORF/Günther Pichlkostner
NJK 2005 – Donauwalzer
Aufführung: 2005
„Donauwalzer“ im unteren Belvedere
Choreographie: Vladimir Malakhov
Musikalische Leitung: Zubin Metha
Choreographie: Vladimir Malakhov, Renato Zanella
Kostüme für die Balletteinlagen: Christof Cremer
Aus Anlass von 50 Jahre österreichischer Staatsvertrag wird der Donauwalzer im unteren Belvedere getanzt. Ausgehend von diesem Jubiläum liegt der Gedanke nahe, die Kostüme im Stil der Geburtstunde des Staatsvertrages zu gestalten.
Für mich als Kostümbildner ist die Linienführung der Mode der 50er Jahre die schönste und romantischste des 20. Jahrhundersts. Die Mode der 50er Jahre hat sich von der Mode der 2. Hälfte des 19. Jahrhundert inspirieren lassen; dies schlägt uns die Brücke zu Johann Strauss.Für die Choreographie des Donauwalzers wurde für jede einzelne Dame ein eigens Modell kreiert, alle Kleider gemeinsam bilden die Farbscala des Wassers der Donau – von Hellblau bis Blaugrün. Die Reflektionen der Sonne auf dem Wasser, der Schimmer bzw. Glanz des Wassers wird übersetzt in den Glanz und die Reflektion von Paillettestickerein.
Das gesamte Kostüm-Ensemble spiegelt den wohl meistbesungenen und geschichtsträchtigen Fluss wieder, die „Donau, so blau….“
Die Stickereien wurden in Zusammenarbeit mit dem Vorarlberger Stickereiverband realisiert.
Die Herren tragen unterschiedliche gestaltete Smokings.
Fotos: © Franco Garzarolli © ORF / Ali Schafler bzw. Milenko Badzic
Mythos
Premiere: 12.6.1998
Musikalische Leitung: Maksimilijan Cencic
Choreographie: Renato Zanella
Kostüme: Christof Cremer
Bühne: Hermann Nitsch
© Fotos: Wiener Staatsoper GmbH / Axel Zeininger
Silence Sans Reproche
Premiere: 2003
Choreographie: Patrick C. Delcroix
Kostüm- und Bühnenbild: Christof Cremer
© Visualisierung: Smartvoll, Entwurf: Christof Cremer
© Fotos: Wiener Staatsoper GmbH / Axel Zeininger
Petruschka
Premiere: 2005
Musikalische Leitung: Michael Halász
Choreographie: Renato Zanella
Bühne: Christian Ludwig Attersee
Kostüme: Christof Cremer
© Fotos: Wiener Staatsoper GmbH/Axel Zeininger, Christof Cremer
Ovid: Ars amandi
Badisches Staatstheater Karlsruhe
Premiere: 2008
Choreografie: Renato Zanella
Kostüme und Bühne: Christof Cremer
© Fotos: Jochen Klenk
Richard III
Residenztheater München
Premiere: 1996
Regie: Matthias Hartmann
Bühne: Bernhard Kleber
Kostüme: Christof Cremer
© Fotos: Residenztheater München
Puccini. The Butterfly Equation
Die Theater im Künstlerhaus Wien
Premiere: 1999
Musikalische Leitung: Thomas Dészy
Regie: Mascha Pörzgen
Kostüme und Bühne: Christof Cremer
© Fotos: Die Theater im Künstlerhaus Wien
Ich, Hiob
Libretto von Christian Martin Fuchs
Stiftskirche Ossiach
Premiere: 2007
Inszenierung: Mascha Pörzgen
Kostüm- und Bühnenbild: Christof Cremer
© Fotos: Carinthischer Sommer/Neumüller
La Boheme
Theater der Stadt Bielefeld
Premiere: 13.11.2008
Musikalische Leitung Leo Siberski
Regie: Birgit Kronshage
Kostüme und Bühne: Christof Cremer
Dramaturgie: Jón Philipp von Linden
© Visualisierungen: Tobias Colz, Entwurf: Christof Cremer
© Fotos: Theater der Stadt Bielefeld (Esser/Bikub)
Le Grand Macabre
Neue Oper Wien, Halle E im Museumsquartier
Premiere: 02.10.2012
Musikalische Leitung: Walter Kobéra
Regie: Carlos Wagner
Bühne: Andrea Cozzi
Kostüme: Christof Cremer
Lichtdesign: Norbert Chmel
©Sujet: Krystian Bieniek
L’elisir d’amore
Landestheater Coburg
Premiere: 21. September 2013
Musikalische Leitung: Anna-Sophie Brüning
Regie: Jean Renshaw
Kostüm- und Bühnenbild: Christof Cremer
Landestheater Coburg, 2013
Video zur Produktion
© Bild: Entwurf: Christof Cremer Visualisierung: Tobias Colz
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