Zum Geleit

In der Konstitution über die Heilige Liturgie (Sacrosanctum Concilium) hält das Zweite Vatikanische Konzil die Ordinarien dazu an, bei der Gestaltung der Messgewänder „mehr auf edle Schönheit bedacht zu sein als auf bloßen Aufwand“
. Das ist ein klares Bekenntnis zu einer zeitgemäßen künstlerischen Form und Gestaltung der Paramente. Ich kann mich dem nur anschließen. Auch Papst Franziskus hat die Gültigkeit dieser Vorgabe gerade noch einmal durch sein eigenes Beispiel in aller Schlichtheit und Deutlichkeit bestätigt

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So ist das Besondere der liturgischen Gewandung am Hohen Dom und insbesondere des neuen Libori-Ornats der Anspruch der „edlen Schönheit“, der sich in der künstlerischen Gestaltung manifestiert.

Der von Edith Ostendorf kunstvoll gestaltete Libori-Ornat wird nun nach über 70 Jahren dem Museum überantwortet und durch einen neuen ersetzt, den der Wiener Künstler Christof Cremer gestaltet hat. Er stellt sich mit seinem künstlerischen Entwurf einerseits schlüssig in die Tradition, gestaltet und interpretiert das Grundmotiv der Pfauenfeder aber in den Teilen des neuen Ornates ganz eigenständig und ohne historisierendes Zitat. Über sein Attribut, den Pfau, ist der Bezug zum Dom- und Bistumspatron unmittelbar gegeben, dennoch wird das Motiv nicht illustrativ eingesetzt, sondern zur freien, reich variierten Formvokabel verselbständigt

. Das ist virtuos komponiert und von hohem ästhetischen Reiz !

Gerade der Festornat des Hohen Domes, der den liturgischen Feiern des Liborifestes Jahr für Jahr sein Gesicht gibt, setzt Maßstäbe, die ins Erzbistum ausstrahlen. Ich freue mich, dass dieses Werk gelungen ist, und verbinde damit meinem aufrichtigen Dank an alle, die sich dafür eingesetzt haben.

Paderborn, im Juli 2014

Hans-Josef Becker Erzbischof